Un­se­re Wi­der­sprüch­lich­keit ist die häu­figs­te Ur­sa­che von Schlaf­pro­ble­men

Na­tür­lich sind die Ur­sa­chen äu­ßerst viel­schich­tig, aber der Haupt­übel­tä­ter ist un­se­re an­ge­bo­re­ne Wi­der­sprüch­lich­keit.
Wir wol­len schla­fen weil wir mü­de sind und ge­nau wis­sen, wie wich­tig das für uns ist. Auf der an­de­ren Sei­te sind da un­se­re Ge­dan­ken, die un­ge­hin­dert auf uns ein­strö­men und nach ei­ner Lö­sung ver­lan­gen. Die­se ver­set­zen uns nach und nach in ei­nen hell­wa­chen Zu­stand und las­sen uns glau­ben, dass jetzt ge­nau der rich­ti­ge Zeit­punkt da­für ist, sich mit ih­nen zu be­schäf­ti­gen.
    In un­se­rem In­ne­ren wis­sen wir aber sehr ge­nau, dass uns der Schlaf feh­len wird und wir am nächs­ten Mor­gen un­aus­ge­ruht und lust­los sein wer­den. Das wird al­ler­dings ganz be­wusst ver­drängt und in die­ser Si­tua­ti­on glau­ben wir sel­ber dar­an, dass wir uns jetzt und so­fort, mit die­sen drän­gen­den Fra­gen aus­ein­an­der set­zen müs­sen und mit dem feh­len­den Schlaf schon ir­gend­wie zu­recht­kom­men wer­den.


Das wird sich al­ler­dings in den meis­ten Fäl­len als Irr­tum er­wei­sen. Am nächs­ten Tag sind wir hun­de­mü­de und un­se­re Pro­ble­me putz­mun­ter und wei­ter un­ge­löst vor­han­den.
    Auf die­sen Trick fal­len wir im­mer wie­der her­ein. An­statt zu schla­fen um neue En­er­gie zu tan­ken und dann mit vol­ler Kraft an die Din­ge her­an­zu­ge­hen, zer­mürbt uns die­ses bö­se Spiel und durch die stän­di­ge Wie­der­ho­lung ist es aber be­reits zu ei­ner An­ge­wohn­heit ge­wor­den
Es sind Ih­re Ge­dan­ken, die Sie nicht zur Ru­he kom­men las­sen und die da­mit ver­bun­de­ne Wi­der­sprüch­lich­keit in uns sel­ber.
    Wenn Sie dann fest­stel­len, dass we­der das ei­ne, noch das an­de­re wirk­lich hilf­reich ist, dann ver­ges­sen Sie al­les, was Sie bis­her über Ihr Pro­blem und des­sen Lö­sung ge­hört und ge­le­sen ha­ben und tun end­lich das, was Ih­nen tat­säch­lich hel­fen wird.


Zu­erst ver­ur­sa­chen wir ein Pro­blem,
dann wei­gern wir uns hart­nä­ckig, es als ein sol­ches zu be­zeich­nen und erst wenn wir fest­stel­len, dass es tat­säch­lich ein Pro­blem ist, ver­su­chen wir es wie­der zu be­sei­ti­gen und mer­ken dann, dass es leich­ter ist ei­nes zu schaf­fen, als es wie­der ab­zu­schaf­fen und dar­um wird schnell ein Neu­es er­schaf­fen, um von dem Al­ten ab­zu­len­ken.
    So ähn­lich er­geht es uns mit un­se­ren Schlaf­pro­ble­men. Statt den Din­gen mit Ge­las­sen­heit zu be­geg­nen, be­schleu­ni­gen wir un­ser Le­ben im­mer mehr und wun­dern uns dann, wenn wir die­sen fah­ren­den Zug nicht mehr so­fort stop­pen kön­nen.

Schlaf­ta­blet­ten oder Al­ko­hol?
Dann zie­hen wir die Not­brem­se und ver­su­chen es mit Schlaf­ta­blet­ten oder Al­ko­hol und manch­mal auch bei­des. Und sie­he da, es funk­tio­niert. Na­tür­lich nur ei­ne ge­wis­se Zeit, dann ha­ben wir ein neu­es Pro­blem ge­schaf­fen, dass dies­mal et­was grö­ßer ist als das bis­he­ri­ge.
    Nun sind wir an dem Punkt an­ge­langt, der uns un­zu­frie­den wer­den lässt und da­mit sind wir auf dem rich­ti­gen Weg. Die Trieb­fe­der zu ei­ner Ver­än­de­rung ist die Un­zu­frie­den­heit. Um aber et­was nicht nur zu ver­än­dern, son­dern künf­tig bes­ser zu ma­chen, reicht das nicht aus.

Was kön­nen wir tun?
Wir wol­len wis­sen, wie et­was bes­ser ge­macht wer­den kann. Al­so be­gin­nen wir nach den Ur­sa­chen zu for­schen, um die­se ent­we­der zu be­sei­ti­gen oder in ir­gend­ei­ner Form be­han­deln zu kön­nen.

Was pas­siert ei­gent­lich im Schlaf?
18 Fra­gen, die wir schon im­mer ein­mal stel­len woll­ten




Der Trick des Nicht­den­kens
Ge­dan­ken­flut stop­pen
 

Die Quel­le un­se­rer Kraft ist ein ru­hi­ger Schlaf
Un­se­re reiz­über­flu­te­te Welt pro­du­ziert im­mer mehr Men­schen mit Schlaf­stö­run­gen. Al­te Haus­mit­tel, wie Bal­dri­an & Co, ver­sa­gen eben­so, wie gut ge­mein­te Rat­schlä­ge.
    Schlaf­mit­tel ha­ben lei­der un­er­wünsch­te Ne­ben­wir­kun­gen und ein Schlaf­s­e­mi­nar kommt nicht für al­le in Fra­ge.

Die Flut der Ge­dan­ken
Aber was tun ge­gen die Flut der Ge­dan­ken, die im­mer dann ein­setzt, wenn Sie ge­ra­de zur Ru­he kom­men wol­len?

Oh­ne Hilfs­mit­tel
Wie es Ih­nen ge­lingt, oh­ne Hilfs­mit­tel oder so­gar Schlaf­ta­blet­ten, ein­zu­schla­fen bzw. wie­der ein­schla­fen zu kön­nen, zeigt Ih­nen die­se Me­tho­de, wel­che Sie mü­he­los er­ler­nen kön­nen.

Ler­nen wie es geht
Pro­blem­los und un­ter An­wen­dung neu­es­ter Er­kennt­nis­se der Schlaf­for­schung, kön­nen Sie end­lich wie­der die er­sehn­te Ru­he fin­den und Ihr Kör­per sich re­ge­ne­rie­ren. *

Ler­nen Sie wie es mög­lich ist,
wie­der leicht und mü­he­los
ein­schla­fen zu kön­nen,
um fit zu sein für
den neu­en Tag.



*Bei un­kla­ren Be­schwer­den fra­gen Sie bit­te Ih­ren Arzt.