Al­ko­hol­pro­ble­me

Neue Er­kennt­nis­se um­zu­set­zen
war schon im­mer ein sehr schwie­ri­ges Un­ter­fan­gen.
    In die­sem Vor­ab­druck zu mei­nem Buch schil­de­re ich, wie­so die bis­her an­ge­wand­ten The­ra­pi­en und Stra­te­gi­en für Al­ko­ho­li­ker bzw. Zu­viel­t­rin­ker nur un­zu­rei­chen­de Er­geb­nis­se er­zie­len, war­um trotz­dem so wei­ter ge­macht wird wie bis­her und wie das grund­le­gend und mit Er­folg, ver­än­dert wer­den kann.
 
Al­ko­hol ist nicht un­ser Feind
Den Al­ko­hol als un­se­ren Feind zu se­hen, ist ge­nau­so falsch, wie das be­leh­ren­de Ein­wir­ken von The­ra­peu­ten, die oh­ne Rück­sicht auf ei­ge­ne Vor­stel­lun­gen, im­mer nur das leh­ren, was sie sel­ber ge­lernt ha­ben. Ge­prägt durch über­lie­fer­te Hand­lungs­wei­sen, ha­ben zwar al­le den rich­ti­gen Weg vor Au­gen, ge­hen aber letzt­end­lich doch in die fal­sche Rich­tung.
    Aus bis­he­ri­gen Er­fah­run­gen wis­sen wir, dass ein Al­ko­ho­li­ker we­der durch Zu­nei­gung und Lie­be, noch durch Dro­hun­gen oder Stra­fen da­von ab­ge­hal­ten wer­den kann, dass zu tun, was er bes­ser nicht tun soll­te und dann soll ihm auch das noch ein­ge­schränkt oder ent­zo­gen wer­den, was ihn sei­ner Mei­nung nach, jah­re­lang ei­ni­ger­ma­ßen auf­recht ge­hal­ten hat.
 
Wel­ches Ziel?
Nur wenn je­mand ein er­stre­ben­wer­tes und er­reich­ba­res Ziel vor Au­gen hat, wird er al­les tun um das auch zu rea­li­sie­ren. Da­bei geht es nicht dar­um vom Al­ko­hol los­zu­kom­men, son­dern mit ihm wie­der ge­nuss­voll um­zu­ge­hen.
Wie geht das?
Wie das er­reicht wer­den kann, schil­de­re ich als je­mand, dem es nach 25 Jah­ren ex­zes­si­ven Trin­kens und jetzt seit über zehn Jah­ren ge­lun­gen ist, auf Grund wis­sen­schaft­li­cher Er­kennt­nis­se und ei­ge­nen Er­fah­run­gen, Al­ko­hol wie­der ge­nie­ßen zu kön­nen.
    Es geht um Ein­sich­ten in un­ser Un­be­wuss­tes, das er­fas­sen der oft un­ver­ständ­li­chen Hand­lungs­wei­sen des Zu­viel­t­rin­kers und ei­ner nach­voll­zieh­ba­ren An­lei­tung, wie je­der die­sen Weg ge­hen kann.
 
Ver­ste­hen ler­nen
Die­se Ver­öf­fent­li­chung soll Par­al­le­len zu an­de­ren Men­schen auf­zei­gen, aber auch be­trof­fen ma­chen, um da­mit eben­so ei­ge­ne, meist un­aus­ge­spro­che­ne und ir­ra­tio­na­le Ver­hal­ten­wei­sen bes­ser ver­ste­hen zu ler­nen und letzt­end­lich ei­nen Weg auf­zei­gen, der aus der End­los­schlei­fe des Al­ko­ho­lis­mus her­aus­führt. Statt Hoff­nung, ei­ne rea­le Chan­ce. Es ist Zeit, an den bis­he­ri­gen Prak­ti­ken et­was We­sent­li­ches zu ver­än­dern.
 
Wer sind sie?
Die­se Zu­viel­t­rin­ker oder Al­ko­ho­li­ker?
Sind es die Aso­zia­len und Aus­ge­grenz­ten, die Ver­sa­ger und Ver­lo­re­nen?
    Oder sind sie nur der Kol­la­te­ral­scha­den ei­ner trink­fes­ten Ge­sell­schaft?
 
In Wirk­lich­keit sind es wert­vol­le Men­schen, die in der End­los­schlei­fe des Al­ko­hols ge­fan­gen sind und hilf­los im ver­nunft­wid­ri­gen Den­ken die­ser Schein­welt um­her­ir­ren und zu ei­nem Schat­ten ih­rer Selbst ge­wor­den sind.
Nutz­lo­se Ver­su­che
Ge­nau­so wie ich, ha­ben die meis­ten vie­le nutz­lo­se Ver­su­che mit den bis heu­te noch an­ge­wand­ten The­ra­pi­en und dem Ziel der völ­li­gen Ab­sti­nenz oder des kon­trol­lier­ten Trin­kens un­ter­nom­men und sind kläg­lich ge­schei­tert.
 
End­lich wirk­li­che Hil­fe,
an­statt nur Hoff­nung
Die­se Bro­schü­re weist neue We­ge, wie es nach jah­re­lan­gem ex­zes­si­vem Trin­ken ge­lin­gen kann, mit dem Al­ko­hol wie­der ge­nuss­voll um­zu­ge­hen.
    Als Grund­la­ge da­zu die­nen die neu­es­ten For­schungs­er­geb­nis­se und Er­kennt­nis­se von Neu­ro­wis­sen­schaft­lern und Psy­cho­lo­gen, die Ih­nen zu ei­ner gra­vie­ren­den Ver­än­de­rung ih­res Le­bens ver­hel­fen wer­den und ei­nen Weg zei­gen, wie Sie die­sen in kür­zes­ter Dis­tanz zu­rück­le­gen kön­nen.
    In die­ser Pu­bli­ka­ti­on geht es um die Men­schen wel­che be­trof­fen sind, aber auch für je­ne, wel­che Angst da­vor ha­ben, ei­nen ge­lieb­ten Men­schen an den Al­ko­hol zu ver­lie­ren.
    Und da­mit auch für die, wel­che die Furcht ken­nen ge­lernt ha­ben, dem un­ter­drück­ten Ver­lan­gen nach Al­ko­hol nicht mehr stand­hal­ten zu kön­nen, ähn­lich ei­nem ru­hen­den Vul­kan, der im­mer wie­der ex­plo­si­ons­ar­tig und zer­stö­re­risch, aus­bricht.
 

Der Aus­gangs­punkt ei­ner Ver­än­de­rung
ist das Wis­sen